2. Rede der Konferenz: Die verschiedenen Hornhautentferner in der Übersicht

Ist das der beste Hornhautentferner?

Eine Hornhautfeile, die die Hornhaut am Fußballen entfernt. Im Test auf hornhautentferner-test.com hat die Hornhautfeile nur den 4. Platz belegt.

Mit diesen Methoden wird es ein Leichtes sein, die Hornhaut an allen betroffenen Stellen, vor Allem an den Füßen, für immer zu entfernen. Im Drogerieladen um die Ecke können Sie jedes dieser vorgestellten Produkte finden und erwerben. Es gibt zahlreiche Online Tests, die bereits ausführliche Testberichte zu Hornhautentfernern geschrieben haben. Das ganze wollte ich aber noch einmal persönlich testen und habe daher hier die 6 beliebtesten Methoden aufgelistet, mit denen man üblicherweise den Schrunden an den Hals geht.


  1. Der Bimsstein
    Bims – oder Hornhautschwämme sind grobporige Steine, meist aus Mineralien gefertigt, die an Schwämme erinnern. Der Bimsstein liegt angenehm in der Hand und die Anwendung ist simpel. Einfach mit dem Stein über die verhornten Stellen am Fuß gehen, bis sich die Haut wieder weich und beweglich anfühlt. Beendet man dann die Anwendung, kann man nichts falsch machen. Das Ergebnis sind glatte Füße, die sich wieder gut anfühlen. Der Kosten- und Zeitaufwand ist gering, alles in allem also ein lohnendes Produkt, von mir bekommt es einen Daumen hoch!
  2. Der Hobel
    Zugegeben, meine Freundin hat mir von solch einem Hobel abgeraten. Zu groß sei die Gefahr, in einem unvorsichtigen Moment nicht nur die Horn- sondern gleich die gesamte Haut zu entfernen, was eine schmerzhafte Wunde und Narbenbildung mit sich bringen würde. Kaum ist der Hobel ausgepackt, kommt mir diese Warnung wieder in den Sinn. Macht er doch einen nicht harmlosen Eindruck mit seiner Hobelklinge. Laut Hersteller beseitigt er starke, verdickte Hornhaut im Nu – ich packe ihn lieber unberührt wieder zurück.
  3. Das Hornhaut-Pflaster
    So ein Pflaster gibt es speziell angepasst für jeden Bereich des Fußes. Ich habe mir eines für die Ferse ausgesucht, da dieser Bereich bei mir sehr schnell und auch am stärksten verhornt. Schon nach einem halben Tag verrutscht das Pflaster und klebt an allem, nur nicht an meinem Fuß. Die Hornhaut abhobeln musste ich hinterher auch noch, von der Hauterweichenden Wirkung habe ich nicht viel bemerkt. Mein Fazit: Geht günstiger, schneller und nervenschonender.
  4. Die Hornhaut-Feile
    Sie sieht aus wie eine zu groß geratene Nagelfeile. Meist hat sie zwei Seiten, eine gröbere für die Entfernung der akuten Hornschicht, und eine feinere für den anschließenden Feinschliff, der die Haut wieder zart machen soll. Die Feile funktioniert ähnlich gut wie der am Anfang getestete Bimsstein, die Hornhaut wird zuverlässig abgetragen. Der Clou ist definitiv die anschließende Behandlung mit der feinen Feile, die beim Bimsstein fehlt.
  5. Das Anti-Hornhaut-Konzentrat
    Es wird mit einem kleinen Pinsel aufgetragen und man kommt auch überall dort hin, wo der große Bimsstein oder die unförmige Feile keine Chance hat, beispielsweise die kleinen Zehen. Nach einigen Tagen Anwendung muss ich jedoch sagen, dass meine Hornhaut noch immer da ist und sich nicht groß verändert hat. Außerdem zerrt das Konzentrat wie die Hausmittel an meiner Geduld – für mich nicht das richtige Produkt.
  6. Der elektrische Hornhautentferner
    Eine elektrische Hornhautfeile – klingt soweit erstmal super. Sie verspricht ein schnelleres und besseres Ergebnis als beim Feilen per Hand. Das Prinzip ist simpel, eine batteriebetriebene Rolle ist mit feinem Schleifpapier überzogen und entfernt so die Hornhaut. Leider hat er mich nicht ganz überzeugt. Haben Sie nur leichte Hornhaut, kann Ihnen dieser elektrische Hornhautentferner von Scholl durchaus zu weicheren, schöneren Füßen verhelfen. Sobald die Verhornung aber etwas dicker ist, versagt das Gerät, und ich greife lieber wieder zu den manuellen Geräten.

Der NDR hat auch eine Reportage zu Hornhautentfernern erstellt, die durchaus sehenswert ist:

Das Fazit nach den ganzen Produkttests

Nachdem ich jetzt die ganze Produktepalette durch getestet habe, habe ich einen klaren Favoriten: die gute, altbewerte Hornhautfeile. Bei sehr viel Hornhaut dauert es zwar etwas länger, dafür kann man die Haut hinterher aber mit der feinen Feile noch extra zart feilen. Sie ist wiederverwendbar und kann nach der Anwendung einfach mit Wasser abgespült werden. Es müssen keine teuren Ersatzklingen nachgekauft werden und das Verletzungsrisiko ist im Vergleich zum Hobel gering. Die Hornhautfeile ist eine gute, preiswerte Möglichkeit, die Füße schnell auf Vordermann zu bringen.

1. Rede der Konferenz: Hornhaut – und wie Sie sie wieder los werden

Eigentlich hat sie ja jeder – die Hornhaut. Auch ich, 26 Jahre alt, Mutter einer kleinen Tochter, bin eine Leidensgenossin. Als Lehrerin und Mutter bin ich fast den ganzen Tag auf den Beinen. Das geht leider nicht spurlos an meinen Füßen vorbei. Vor allem an den Ballen, Fersen und den Zehen haben sich die rauen, unschönen Verhornungen gebildet. Ästhetisch ist sie ganz und gar nicht.

Dennoch möchte ich gerade in der warmen Jahreszeit nicht auf das Tragen offener Schuhe oder auch auf das Barfußlaufen verzichten. Ich möchte schöne Füße haben und mich nicht schämen müssen, diese auch in der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Hornhaut muss also weg. Stellt sich nur die Frage – wie werde ich sie los? Was ich, und somit auch Sie, gegen die lästigen Hornschichten an den Füßen tun kann, habe ich getestet und werde es im folgenden Text festhalten.

Das ist ein schöner Fußrücken

Was ist Hornhaut – und warum haben wir sie?

Um Hornhaut effektiv entfernen zu können, kann es nicht schaden, einmal einen kurzen Blick darauf zu werfen, was Hornhaut eigentlich ist und warum sie gebildet wird. Die menschliche Haut besteht aus mehreren Schichten, wobei die Hornhaut die äußerste Schicht bildet. Sie dient als natürlicher Schutzschild gegen Verletzungen und starke Belastung.

Durch vermehrten Druck, durch Reibung oder schwere Arbeit kann sich die Hornhaut vor allem an Händen und Füßen verdicken, was wir dann als gelbliche Hornschwielen wahrnehmen. Schädlich ist sie also generell nicht, Schmerzen verursachen sollte sie auch keine. Stören tut sie uns dennoch. Sie schmeichelt unseren Füßen wenig, fühlt sich hart und rau an. Bei sehr starker Verhärtung kann es zu Druckempfinden oder gar Rissen in der Hornschicht kommen, welche bis in die tieferen Hautschichten reichen und Schmerzen verursachen können.

Weg damit – aber wie?

Deshalb sollte man die unschöne Hornhaut ab und zu entfernen. Ich will mich dafür zuerst einmal den natürlichen Hausmittelchen bedienen. Als erstes finde ich den Tipp, keine zu engen Schuhe mehr zu tragen – denn auch diese können für die störende Hautverdickung verantwortlich sein. Zusätzlich gibt es einige Hausmittel, wie zum Beispiel Teebaumöl, Zitronen, Kamille und Apfelessig. Regelmäßig in die Füße einmassiert sollen sie nach und nach zur Beseitigung der Hornhaut beitragen.

Weil ich meine Sandalen aber nun mal jetzt sofort anziehen möchte – ja, ich bin ein ungeduldiger Mensch -, muss eine schnellere Lösung her. Im Drogerieladen um die Ecke habe ich ein paar Produkte finden können, mit denen es meiner Hornhaut nun an den Kragen gehen soll.

Dazu mehr in der 2. Rede der Konferenz!